Kontaktlinsenanpassung

Mit den Zweiten sieht man besser...

Kontaktlinsen bieten im Vergleich zur Brille zusätzliche praktische und optische Vorteile:

 

• größeres Blickfeld

• größeres Bild (kein Verzerren)

• natürliches Aussehen

• kein Gewicht auf der Nase, kein Verrutschen der Brille

• kein Beschlagen

• farbige Kontaktlinsen können die Augenfarbe verändern

Beratung und allgemeine Untersuchung

Zunächst muss gewährleistet sein, dass keine gesundheitlichen Störungen oder andere Faktoren gegen das Kontaktlinsentragen sprechen. Diese Gewissheit kann Ihnen nur Ihr Augenarzt geben. Dafür sind von Bedeutung:

 

• Allgemeine Erkrankungen wie Diabetes, Allergien, Rheuma, Schwangerschaft, Einnahme von Medikamenten

• Ihre berufliche Exposition

• Ihre Motivation und die beabsichtigte Tragedauer

• Hygiene

• Vermessung der zentralen und peripheren Hornhaut

• Prüfung des Tränenfilms auf Tränenqualität und –quantität

Hornhauttopographie

Hornhauttopographie

Damit Sie beim Tragen von Kontaktlinsen keine Beschwerden haben, muss diese exakt parallel zur Hornhautoberfläche angepasst sein. Deshalb ist eine Vermessung der Hornhautoberfläche mit dem Keratometer (Hornhauttopographie) eine wichtige Voruntersuchung. Detailliertere Informationen zur Hornhauttopographie finden Sie bei den Spezialuntersuchungen.

Anpassung und Kontrolle

Die Anpassung der Kontaktlinsen erfolgt in der Regel an zwei Terminen.

 

Erster Termin:

Anamnese, Untersuchung, Hornhauttopographie, Auswahl der geeigneten Linsen

 

Zweiter Termin:

Einsetzen der Kontaktlinsen,

Kontrolle des Sitzes der Kontaktlinsen mittels Spaltlampenuntersuchung,

bei Zufriedenheit Überprüfung und Abgabe der Kontaktlinsen.

 

Nach erfolgreicher Anpassung erfolgt die erste Kontrolle je nach Wunsch/Bedarf innerhalb von 2-4 Wochen. Bis 6 Wochen nach Erwerb der Kontaktlinsen besteht die Möglichkeit, die Kontaktlinsen umzutauschen bzw. bei Unverträglichkeit zurückzugeben. Weitere Kontrollen sind halbjährlich empfehlenswert.